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Corporate Governance in Wachstumsunternehmen – Biotechnologie-Unternehmen in Deutschland und Japan im Vergleich

Kooperationsprojekt zwischen dem DIJ und der School of Commerce, Meiji University Tokyo

Die Ausgangslage für Wachstumsunternehmen unterscheidet sich deutlich von der etablierter Großunternehmen. Zum einen sind junge Unternehmen häufig über Venture Capital finanziert und unterliegen damit anderen Mechanismen als dem Kapitalmarkt. Darüber hinaus ist die personelle Situation eine andere. Die Gründer sind (noch) im Unternehmen und besitzen z. T. noch erhebliche Anteile an diesen - und andererseits verfügt das Unternehmen oft nicht über genügend finanzielle Mittel, Spitzenkräften die Gehälter zu zahlen, die sie in den etablierten Unternehmen bekommen würden. Es ist also notwendig, andere Modi der Entlohnung zu finden - was den häufigen Einsatz von Aktienoptionen begründet.

Das Projekt ist der Frage gewidmet, wie sich die Corporate Governance in jungen Unternehmen entwickelt, wenn sie von einer reinen Venture-Capital-Finanzierung zu einer Kapitalmarktfinanzierung übergehen. Aufmerksamkeit gilt besonders der Veränderung des Monitoring und den Kontrollinstitutionen und der Frage der Motivation des Managements durch Aktienoptionen. Damit ergänzt die Studie das Gemeinschaftsprojekt "Comparing Corporate Governance Systems" zwischen dem J-IRIS und dem DIJ. Mit der Biotechnologie widmet sich die Studie einer der zukunftsträchtigsten Industrien in beiden Ländern und schließt den Bogen zum Projekt "Zukunftsfähigkeit der japanischen Wirtschaft".

Der erste Teil der empirischen Erhebung in Form von Interviews ist im Dezember 2002 in Deutschland abgeschlossen worden. Gesprächspartner waren Unternehmen (z.B. QIAGEN), unterstützende und Infrastruktur bereitstellende Institutionen (z.B. BioM Martinsried, Biopark Regensburg) und prominente Vertreter der Scientific Community (Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleiter und Dr. habil. Alexander Bassen, Stiftungslehrstuhl für Unternehmensgründung und Entrepreneurial Finance der Technischen Universität München sowie Prof. Dr. Peter Witt, Lehrstuhl Unternehmertum und Existenzgründung).

Kooperationspartner
Matsuda Takeshi, M.A., Meiji University School of Commerce
(e-mail: take-m@pop21.odn.ne.jp)

 

Mitarbeiter/-innen (DIJ)

Ehemalige Mitarbeiter (DIJ)

Artikel

(2003)
[ Moerke, Andreas]
Sābensu Okusurē hō to Doitsu kigyō no taiō [Der Sarbanes Oxley Act und die Reaktion deutscher Unternehmen]. In: Torishimariyaku no hōmu, Jan. 2003. Tokyo: Shōji Hōmu. S.86-87.

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