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Civil Society and the Internet in Japan 

2007, Routledge, London and New York, 194 S., ISBN 10-0-4-15-41864-X, £ 70.00.


Abriss

Die Rolle der Zivilgesellschaft gewinnt auch in Japan immer mehr an Bedeutung, nicht zuletzt durch Veränderungen im Zuge von Globalisierung und demographischem Wandel. Neue Technologien können die Arbeit zivilgesellschaftlicher Akteure erleichtern und damit dazu beitragen, die Gesellschaft gegen die Auswirkungen des Wandels zu stärken. Empirische Untersuchungen zur Nutzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT, information and communication technologies), vor allem des Internet, durch zivilgesellschaftliche Organisationen in Japan sind allerdings noch rar.
Civil Society and the Internet in Japan füllt diese Lücke. Isa Ducke gibt eine Einführung in die Theorie zur Wirkung von Technologie auf die Demokratie. Eine Serie von Fallstudien, basierend auf einer Fülle empirischer Daten, füllt die theoretischen Überlegungen dann aus. Die qualitativen und quantitativen Studien beleuchten die Rolle des Internet in der sogenannten Schulbuchaffäre, analysieren die Online-Strategien kleiner Bürgerbewegungen, vergleichen die Internetnutzung in Japan, Korea und Deutschland, und untersuchen, wie das Internet als Plattform benutzt wird, um über Truppenentsendungen in den Irak zu diskutieren.

Isa Ducke war von 2001 bis 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am DIJ.

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