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DIJ-Bibliothek

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Sammelschwerpunkte

Die Bibliothek des DIJ hat folgende Sammelschwerpunkte:

  1. deutsches Schrifttum über Japan,
  2. Schrifttum zu den deutsch-japanischen Beziehungen,
  3. Hilfsmittel der Japanforschung.

Die Bibliothek sammelt fachübergreifend deutsches Schrifttum über Japan sowie Literatur zu den deutsch-japanischen Beziehungen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Sie strebt dem Sammelauftrag gemäß Vollständigkeit an und erwirbt auch ältere Werke und im Buchhandel schwer erhältliche "Graue Literatur". Neben den aktuellen Neuerscheinungen zu Aspekten der japanischen Kultur, Literatur, Sprache, Geschichte, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Recht etc. wird mittlerweile auch ein ansehnlicher Bestand an Rara zur Einsichtnahme bereitgehalten, zu denen beispielsweise auch die Bandō-Sondersammlung mit Primärquellen über die deutschen Kriegsgefangenen in Japan während des Ersten Weltkrieges zählt. Darüber hinaus sammelt die Bibliothek unter dem Schwerpunkt Hilfsmittel der Japanforschung japanbezogene Nachschlagewerke, wie zum Beispiel Bibliographien, Enzyklopädien, (Spezial-) Wörterbücher, Zeichenlexika, Personen- und Ortsnamenslexika sowie biographische und geographische Nachschlagewerke.

Benutzung

Aufstellung und OPAC

Bibliotheksbestand

     (Stand: April 2012)

Bandō-Sammlung – Katalog und virtuelle Ausstellung
http://bando.dijtokyo.org

Im Lager Bandō waren nach dem Fall von Tsingtau (China) ca. 1000 deutsche Kriegsgefangene von 1917 bis 1920 untergebracht. Das Entgegenkommen der japanischen Lagerleitung ermöglichte ein reges kulturelles Leben im Lager. Man kann fast von einer deutschen Stadt inmitten von Japan sprechen mit mehreren Orchestern, Sportvereinen, Restaurants, einer Kegelbahn und einer Bäckerei. Die Bibliothek des DIJ besitzt eine größere Sammlung an Originalmaterialien aus Bandō sowie weitere Dokumente aus den anderen Lagern in Kurume, Marugame, Narashino und Tokushima. Es handelt sich dabei u.a. um in der Lagerdruckerei hergestellte Zeitschriften, Broschüren, Landkarten, Vortragsmanuskripte, Theater- und Konzertprogramme, Postkarten und Fotos. Im Rahmen der Initiative „Deutschland in Japan 2005/2006“ wird die Sammlung zum ersten Mal gezeigt. In der virtuellen Ausstellung werden verschiedene Aspekte des Lagerlebens beleuchtet. Über den Katalog sind sämtliche Materialien erschlossen und große Teile der Sammlung können als Digitalfotos mit Lupenfunktion betrachtet werden.

Kooperationen

Durch den Sammelschwerpunkt japanbezogene Schriften in deutscher Sprache ist die Bibliothek des DIJ ordentliches Mitglied des Verbandes der Fachbibliotheken in Japan (Senmon Toshokan Kyōgikai) und kooperiert als solches eng mit japanischen Bibliotheken. Besonders zu erwähnen sind in dieser Hinsicht die Bibliotheken der Universitäten Waseda (Waseda Daigaku Toshokan), Sophia (Jōchi Daigaku Toshokan) und Hōsei (Hōsei Daigaku Toshokan). Seit 1993 besteht eine Verbindung zum Katalogisierungs- und Recherchesystem des National Institute of Informatics (NII, Kokuritsu Jōhōgaku Kenkyūjo, bis März 2000: National Center for Science Information Systems, NACSIS, Gakujutsu Jōhō Sentā), in dessen Verbundkatalog auch die Bibliothek des DIJ ihren Bestand sukzessive einspeist. Dieser Verbundkatalog kann im Internet ohne Zugangsbeschränkung mit japanischer sowie mit englischer Suchmaske als NACSIS-Webcat recherchiert werden und hat den großen Vorteil, daß man mit chinesischen Schriftzeichen (Kanji), mit den beiden japanischen Silbenschriftalphabeten (Katakana und Hiragana) sowie mit lateinischer Schrift (Romaji) recherchieren kann.

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