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Series of Workshops on the ageing Society (SWAS)

Architectures and Models for a Sustainable Care - Adaptive Technologies for the Ageing Society

13.12.2010

Abriss

Die fortschreitende Alterung ist für Wissenschaftler und für die Verantwortlichen der öffentlichen Finanzen von großem Interesse. Die alternde Bevölkerung betrifft nicht nur die öffentlichen Ausgaben und ihre Nachhaltigkeit, sondern auch den Konsum und die Produktion von Gütern und Dienstleistungen.

SWAS möchte analysieren, welche Grenzen die alternde Gesellschaft öffentlichen und privaten Ausgaben setzt und wie die Strukturen der Industrienationen reorganisiert werden müssen. Beobachtet werden sollen:

  • innovative Technologien auf der Grundlage von flexibler und anpassungsfähiger Architektur, für ein längeres und gesünderes Arbeitsleben;
  • die Entstehung zukunftsweisender Technologien um die Kosten der Altenpflege zu reduzieren;
  • die Erarbeitung neuer Regeln, um es älteren Menschen zu ermöglichen, mit technisch ausgefeilten Maschinen länger zu arbeiten.

SWAS möchte Informationen sammeln und analysieren wie in Deutschland, in Japan und in Italien Politiker, Experten, Forschungszentren auf die Alterung reagieren:

  • mit Strategien, um die Lebensqualität der alternden Bevölkerung trotz eingeschränkten Wirtschaftswachstums zu verbessern;
  • die Probleme des demographischen Wandels abzumildern;
  • die industriellen Kapazitäten um gute und erschwingliche Güter für Senioren anzubieten.

Die Zukunftsfähigkeit der Rentensysteme und der öffentlichen Ausgaben der Industrienationen erfordert eine längere Lebensarbeitszeit der Konsumenten und den Zugang zu erschwinglicher Altenpflege. Weniger abhängige Konsumenten, mehr Steuerzahler und mehr erschwingliche Güter und Dienstleistungen für die Gesundheit und Pflege helfen eine generationsübergreifende sozial gerechte Gesellschaft aufzubauen.

Die Teilnehmer von SWAS möchten diskutieren ob:

  • der Ausbau von Unternehmen, die Güter und Service für Senioren anbieten, ein zukunftsfähiges Pflegekonzept für Arbeitslose fördert;
  • Zusammenschlüsse (wie etwa gemeinsam arbeiten und gemeinsam leben) die Produktivität am Arbeitsplatz steigert;
  • neue rechtliche Rahmenbedingungen helfen, ältere und weniger produktive Arbeiter zu integrieren
  • Institutionen finanzielle Rahmenbedingungen und Mittel bereitstellen können, um die Angebotsseite des Silbermarktes zu entwickeln

Koordination: ISMB-Politecnico de Torino und Hokkaido University In Zusammenarbeit mit: Banca d’Italia, Deutsches Institut für Japanstudien, Chatham House und CSAI@Università de Milano-Bicocca. Unter der Schirmherrschaft der Universität der Vereinten Nationen (UNU)

Veranstaltungsort

Deutsches Institut für Japanstudien
Jochi Kioizaka Bldg. 2F
7-1 Kioicho, Chiyoda-ku
Tokyo 102-0094, Japan
Tel: 03 - 3222 5198, Fax: 03 - 3222 5420

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