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Representations of Gender, Race and Culture in Wartime Japan and Germany

09.12.2006

Koordination: Andrea Germer; Ulrike Wöhr (Hiroshima City University)

Abriss

Die historische Forschung der vergangenen zwei Jahrzehnte hat sich ausführlich der Geschichte und Vorgeschichte der Beziehungen Deutschlands und Japans im Zweiten Weltkrieg gewidmet. Ziel dieses Workshops war es, diese Beziehungen mit Ansätzen der vergleichenden Geschlechter- und Kulturgeschichte neu zu beleuchten. Leitfragen des Workshops waren: Auf welche Weise stützten Diskurse von Frauen und über Frauen, die Kriegssysteme beider Staaten? Welche Rolle spielten rassistisch befrachtete Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit in der visuellen Kultur beider Länder und wie trugen diese zum ideologischen Konstrukt einer Affinität beider Länder bei? Auch die Rede von Frauen als „Opfern oder Täterinnen“ innerhalb der Regime, das heißt die Verantwortung von Frauen im Krieg und für den Krieg wurde diskutiert. Schwerpunkt lag auf den kulturellen und visuellen Repräsentationen, mit denen in den Medien beider Länder rassistische oder ethnisch bestimmte Frauen- und Männerbilder der Stützung und Untermauerung eines imperialistischen und nationalistischen Diskurses dienten.

Programm


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9:00-9:15 Opening and Greetings
  Florian Coulmas; Andrea Germer; Ulrike WÖHR (Hiroshima City University)

9:15-10:00 The Imaginary Idleness of Women in Wartime Germany
  Jill STEPHENSON (Edinburgh University)

10:00-10:45 Contesting Women’s Identities: Imperial Japan and Colonized Manchuria
  HAYAKAWA Noriyo (Meiji University)

10:45-11:15 COFFEE BREAK
11:15-12:00 Genealogy of Images of Motherhood in Wartime Japan
  CHIBA Kei (Chiba University)

12:00-12:45 Images of the Nation: Representations of Gender, Race and Culture in Women’s Magazines of Wartime Japan and Germany
  Andrea Germer

12:45-14:15 LUNCH BREAK
14:15-15:00 National Femininities and their Other: Constructing German and Japanese Women’s Identities in Wartime Japan
  Ulrike WÖHR (Hiroshima City University)

15:00-15:45 National Socialist Propaganda Photography and its Reception in Japanese Wartime Women’s Magazines
  Martha CASPERS (Frankfurt Historical Museum)

15:45-16:15 COFFEE BREAK
16:15-17:00 The Symbolism of the Japanese Sword
  KAWATA Akihisa (Waseda University)

17:00-17:30 Final Discussion

Veranstaltungsort

Deutsches Institut für Japanstudien
Jochi Kioizaka Bldg. 2F
7-1 Kioicho, Chiyoda-ku
Tokyo 102-0094, Japan
Tel: 03 - 3222 5198, Fax: 03 - 3222 5420

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