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Symposien und Konferenzen

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Japan und Preußen

07.09.2000 - 08.09.2000

Koordination: Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin (JDZB) Deutsch-Japanische Gesellschaft Potsdam (DJG) Konrad-Adenauer-Stiftung, Potsdam (KAS) Deutsches Institut für Japanstudien (DIJ), Tokyo

Abriss

Im 19. Jahrhundert spielte Preußen und dann das von ihm dominierte Deutsche Reich als Vorbild und Partner Japans bei dessen ehrgeiziger Modernisierung auf vielen Gebieten eine führende Rolle. Mit der deutschen Wiedervereinigung wuchs im In- und Ausland auch das Interesse an der Geschichte Preußens und Brandenburgs wieder an. Die japanische Präfektur Saitama schloß eine Partnerschaft mit dem neuen Bundesland Brandenburg. Dieses Symposium ging den Wurzeln nach, die sich auf den unterschiedlichsten Gebieten wie Wissenschaft, Recht, Wirtschaft und Kunst für die bilateralen Beziehungen mit dem 19. Jahrhundert als Schwerpunkt nachweisen lassen. Dabei sollte nicht deterministisch geurteilt werden - etwa nach dem Motto "von dem preußischen Modell nach Hiroshima" - sondern es wurde aufgezeigt, welche Optionen die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern eröffnete und wie sie die Geschichte beeinflußten.

Programm


07.09.2000:
09.00 Begrüßung
  Volker Klein, JDZB

  Dr. Bert Becker

  Dr. Thilo Graf Brockdorf, DJG Potsdam

  Irmela Hijiya-Kirschnereit

09.30 Der Erwerb von Japonalia in Preußen des 17. und 18. Jahrhunderts
  Dr. Claudius Müller, Museum für Völkerkunde, Berlin

10.15 Die preußische Japan-Rezeption bis Mitte des 19. Jahrhunderts
  Prof. Dr. Reinhard Zöllner, Universität Erfurt

11.30 Die preußische Ostasien-Expedition
  Prof. Dr. Bernd Martin, Universität Freiburg

12.15 Die Iwakura-Mission in Preußen
  Dr. Ulrich Wattenberg, GMD, Berlin

14.30 Japan und die preußische Armee
  Gerhard Krebs

15.15 Die Gründung des Seminars für Ostasiatische Sprachen an der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität 1887
  Dr. Astrid Brochlos, Humboldt-Universität zu Berlin

16.30 Japan und die preußische Verfassung
  Junko Ando

17.15 Japan und die preußisch-deutsche Geschichtswissenschaft
  Dr. Margaret Mehl, University of Stirling


08.09.2000:
09.30 Kunstbeziehungen Preußen-Japan
  Dr. Hartmut Walravens, Staatsbibliothek, Berlin

10.15 Deutsche Mission in Japan
  Prof. Rolf-Harald Wippich, Sophia-Universität, Tokyo

11.30 Wilhelm Hoehn und der Aufbau einer japanischen Polizei
  Dr. Herbert Worm, Universität Hamburg

12.15 Japan und die deutsche Kolonie im Spiegel von Georg Michaelis' Berichten
  Dr. Bert Becker, KAS, Potsdam

14.00 Preußisch-japanische Beziehungen auf wirtschaftlich-industriellem Gebiet
  Dr. Michael Rauck, Gräfeling

14.45 Japan und das preußische Erziehungswesen
  Jörg Möller, Christlich-pädagogisches Institut, Eppingen

16.00 Das Berliner Architektenbüro Ende & Böckmann und die Planung für die Hauptstadt Tokyo
  Prof. Horiuchi Masaaki, Showa Joshi Universität, Tokyo

16.45 Das japanische Preußen-Image in historischer Perspektive
  Nakai Akio, Tokyo

17.30 Private Initiativen zur Ausgestaltung von wirtschaftlichen und kulturellen Kontakten
  Annette Hack, Berlin

Veranstaltungsort

Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin Saargemünder Str. 2 14195 Berlin Tel. 030-883907-0
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