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Kolloquium:

Globalisierung und Identitätsstiftung in Ost- und Südostasien

11.12.2002

Abriss

Seit etwa zwei Jahrzehnten zeichnet sich in Ostasien eine Tendenz zur Behauptung oder Rückgewinnung der eigenen Identität in Abgrenzung zum "Westen" ab. Diese Bestrebungen sind durchweg an die so genannten Wertefrage gebunden. Vergleiche werden also in der Regel nicht um ihrer selbst oder um anthropologischer Erkenntnisse Willen, sondern der "Werte" wegen betrieben. In China ist ein zunehmend enger werdendes Zusammenspiel zwischen KP und "Neokonfuzianern" zu beobachten. In Japan berufen sich Politik, Administration und führende Intellektuelle wahlweise auf "urjapanische" oder "asiatische" Denkweisen. Analoges gilt für Korea. Diese Konfrontation asiatischer vs. westlicher Denkweise läßt sich in philosophischen Debatten, aber auch in der Wirtschaftsethik und in konkurrierenden Interpretationen der Menschenrechte verfolgen. Im Rahmen eines vierjährigen von der JSPS finanzierten Sonderforschungsprojekts werden die Wissenschaftler Frau Prof. Dr. Hijiya-Kirschnereit, Prof. Dr. Mishima Kenichi und Prof. Dr. Michael Lackner die diesbezüglichen Entwicklungen in den verschiedenen Gesellschaften Ostasiens vergleichen, auf Symposien erörtern und die Ergebnisse vorstellen.

Koordination: Universität Ōsaka; Deutsches Institut für Japanstudien, Tōkyō; Universität Erlangen-Nürnberg; JSPS

Veranstaltungsort

Japanisch Deutsches Zentrum Berlin Saargemünder Str. 2 14195 Berlin Tel.: (030) 839 07 0 Fax: (030) 839 07 220

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