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Diskurs über den Körper in Japan

DIJ Cultural Studies Workshop

17.02.1998

Koordination: Lisette Gebhardt

Abriss

Ausgehend von der feministischen Körpertheorie (Butler) und ihrer Anwendung bei einem Versuch der "Ortsbestimmung" der Geschlechter beschäftigten sich die Teilnehmer des 3. DIJ Cultural Studies Workshop mit dem Körperdiskurs, ein Thema, zu dem in Japan in den letzten Jahren verschiedene neue Veröffentlichungen und interessante Projekte entstanden sind. Wichtige Bereiche der aktuellen Diskussion sind zum Beispiel die Kulturgeschichte des japanischen Körpers, der Körper in der Medizin, der Körper der Zukunft und Körper und multikulturelle Gesellschaft.

Programm

Geschlecht, Körper, Raum. Geschlechterbeziehungen und -identitäten in Japan
Ingrid Getreuer-Kargel, Universität Wien

Unbehauste Frau: Die Definierbarkeirt und Undefinierbarkeit des weiblichen Körpers (Onna wa sangai ni ie nashi)
Kitagawa Sakiko, Universität Tokyo

Fest versus flüssig - literarische Imaginationen des weiblichen Körpers
Gabriele Stumpp, Universität Tokyo

Die Entdeckung des Körpers: Nojima Yasuzōs fotografische Akte der 10er bis 40er Jahre
Ferdinand Brüggemann

Der Körper als Schlachtfeld von Identitäten - über Morimura Yasumasa
Jacqueline Berndt, Ritsumeikan Universität

Die Konzeption einer frühgeschichtlichen Identität des japansichen Körpers und seiner Kreolisierung
Lisette Gebhardt

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