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Aufwachsen in modernen Gesellschaften. Perspektiven der Jugendforschung in Deutschland und Japan

17.07.1996

Koordination: Susanne Kreitz-Sandberg; Japanische Gesellschaft für Deutschstudien

Abriss

Jugendliche wachsen sowohl in Deutschland als in Japan in einer hochmodernen Gesellschaft auf. Ihr Leben wird durch die jeweiligen sozialen, kulturellen und strukturellen Bedingungen geprägt. Dementsprechend zeigen sich sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede bei der Betrachtung des Lebens und der Einstellungen deutscher und japanischer Jugendlicher. In den Sozialwissenschaften beider Länder tauchen Begriffe wie Informationsgesellschaft und Internationalisierung, Pluralisierung und Individualisierung häufig auf, ohne daß klar ist, ob mit diesen Bezeichnungen die gleichen Phänomene beschrieben werden. Der Workshop beleuchtete Bereiche jugendlichen Lebens exemplarisch. Ausgehend davon, daß Parallelitäten und Divergenzen im Leben Jugendlicher Rückschlüsse auf die jeweilige Gesamtgesellschaft zulassen, leistete er einen Beitrag zur Analyse der Moderne.

Programm

Einführung
Ein 'deutscher' Blick auf die Jugendphase in Japan
Susanne Kreitz-Sandberg

Sozialcharakter japanischer Jugendlicher heute
Atsushi Kadowaki, Universität Tsukuba

Jugend im sozialen Transformationsprozeß der deutschen Vereinigung
Hans-Uwe Otto, Universität Bielefeld

Podiumsdiskussion
Gesine Foljanty-Jost (Universität Halle); Nakamura Sadao (Waseda Universität); Ryōko Kodama (Städtische Universität Yokohama); Manuel Metzler (DIJ); Makoto Yūki (Staatl. Institut für Bildungsforschung)

Schlußwort
Mishima Ken'ichi (Universität Ōsaka)

Veranstaltungsort

Gakushuin Universität Tokyo, Memorial Bldg.
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